Ross Antony erlebt bei „Let’s Dance 2026” ein Wechselbad der Gefühle – von himmelhoch jauchzend bis zu „Was zur Hölle?”. Wer wissen will, ob der Publikumsliebling nach seinem Absturz noch eine Chance hat, sollte jetzt aufmerksam bleiben.
Zwischen Hoffnung und Fragezeichen nach zwei Shows

Nach den ersten beiden Live-Shows von „Let’s Dance“ lässt sich noch kein klarer Favorit ausmachen. Während einige Kandidaten hinter den Erwartungen zurückbleiben, überraschen andere plötzlich positiv. Genau in dieser frühen Phase der Staffel entsteht oft das größte Rätselraten – und genau hier rückt ein Name besonders in den Fokus: Ross Antony.
Der 51-Jährige zeigt bislang zwei völlig unterschiedliche Seiten. Einerseits begeisterte er mit einem starken Auftritt, andererseits folgte direkt danach ein deutlicher Rückschlag. Diese Schwankungen machen ihn aktuell zu einer echten Wundertüte im Wettbewerb.
Für Zuschauer und Experten stellt sich daher dieselbe Frage: Was ist bei ihm wirklich möglich – und wo liegt sein tatsächliches Niveau?
Erst Top-Bewertung – dann der plötzliche Absturz

In der ersten Show konnte Ross Antony noch überzeugen. Für seinen Charleston erhielt er starke 25 Punkte von der Jury – ein Ergebnis, das ihn direkt in eine vielversprechende Position brachte. Viele sahen in ihm daraufhin einen Kandidaten, der es weit bringen könnte.
Doch nur eine Woche später zeigte sich ein völlig anderes Bild. Beim Cha-Cha-Cha mit Tanzpartnerin Mariia Maksina lief plötzlich vieles nicht mehr rund. Die Jury vergab lediglich 13 Punkte – ein deutlicher Dämpfer.
Dieser starke Unterschied zwischen den beiden Auftritten sorgt jetzt für Diskussionen. Denn während der erste Tanz Hoffnung machte, wirft der zweite plötzlich Zweifel auf. Genau diese Unbeständigkeit macht die Bewertung seiner Chancen so schwierig.
Ex-Profi Christian Polanc findet deutliche Worte

Besonders kritisch äußerte sich der ehemalige „Let’s Dance“-Profitänzer Christian Polanc. Auch wenn er 2023 aus der Show ausgestiegen ist, verfolgt er das Geschehen weiterhin genau und analysiert die Tänze regelmäßig in seinem Podcast.
Über Ross Antonys Auftritt fand er dabei ungewöhnlich klare Worte. Seine erste Reaktion: „Was zur Hölle war das?“ Ein Satz, der zeigt, wie überrascht er von der Leistung war.
Dabei stellte Polanc klar, dass er den Entertainer grundsätzlich gerne sieht. Die Show sei unterhaltsam, und Ross bringe Energie auf die Bühne. Doch genau dort liegt offenbar auch das Problem – denn während die Performance überzeugt, hapert es laut Polanc an den technischen Grundlagen.
„Flop“ bei der Technik – trotz starker Show

In seiner Analyse machte Polanc deutlich, wo er die größten Schwächen sieht. Alles, was mit dem eigentlichen Tanzen – insbesondere der Fußarbeit – zu tun hat, sei deutlich ausbaufähig.
Sein Urteil fiel hart aus: In Bezug auf den Cha-Cha-Cha sprach er sogar von einem „Flop“. Besonders auffällig seien unkontrollierte Bewegungen gewesen, die er scherzhaft als „Tanz-Tourette“ bezeichnet – ein Begriff, den er bereits früher für ähnliche Phänomene genutzt hatte.
Diese Einschätzung zeigt: Für Polanc liegt das Problem nicht im Auftreten oder in der Ausstrahlung, sondern klar in der Technik. Und genau das könnte im weiteren Verlauf der Show entscheidend werden.
Ein klarer Appell – denn das Potenzial ist da

Trotz aller Kritik sieht Polanc großes Potenzial in Ross Antony. Gerade deshalb fällt seine Analyse so deutlich aus. Er ist überzeugt, dass der Sänger deutlich mehr leisten kann, als er zuletzt gezeigt hat.
Sein direkter Appell lautet: „Ich glaube, das kannst du 37.000 Mal besser.“ Besonders bei Latein-Tänzen traut er ihm starke Leistungen zu – vorausgesetzt, er setzt die richtigen Schwerpunkte.
Der wichtigste Rat des Experten: „15 Prozent weniger Show würde immer noch reichen, und dafür mehr Aufmerksamkeit auf das, was unten passiert.“ Damit meint er klar die Technik, die aktuell noch zu kurz kommt.
Jetzt entscheidet sich, in welche Richtung es geht

Für Ross Antony steht nun eine entscheidende Phase bevor. Nach dem starken Start und dem anschließenden Rückschlag muss er zeigen, ob er sich stabilisieren kann. Schon in der nächsten Show hat er die Chance, Kritik in Leistung umzuwandeln.
Christian Polanc spricht aktuell sogar vom „Fall des Ross“ – doch genau darin steckt auch die Möglichkeit zur Wende. Denn gerade Kandidaten mit Schwankungen sorgen oft für die größten Überraschungen im Verlauf der Staffel.
Die entscheidende Frage bleibt: Wird Ross Antony sein Potenzial abrufen – oder bleibt er die Wundertüte, die niemand so richtig einschätzen kann?