Pia und Sven Malolepski – zwei Geschwister, derselbe berühmte Nachname und doch völlig unterschiedliche Bühnen. Wie lebt und arbeitet der Nachwuchs von Schlager-Ikone Olaf dem Flipper heute?
Auf der Bühne ein Star, zu Hause vor allem Familienmensch
Seit Jahrzehnten gehört Olaf der Flipper zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Schlagers. Millionen Menschen feiern seine Lieder, seine Auftritte und seine unverwechselbare Art. Doch abseits des Rampenlichts spielt sich für den Musiker das ab, was ihm offenbar am meisten bedeutet: sein Familienleben. Gerade dort scheint der Entertainer sein größtes Glück gefunden zu haben.
Erst vor Kurzem machte Olaf mit einer sehr persönlichen Liebesbotschaft auf sich aufmerksam. Dass er seiner Sonja noch einmal das Jawort geben will, zeigt, wie eng die beiden bis heute verbunden sind. Voller Gefühl schwärmte er: „Sie ist die Liebe meines Lebens“. Doch auch seine Kinder spielen in diesem privaten Glück eine ganz besondere Rolle. Dabei sind ihre Lebenswege ganz verschieden verlaufen – und genau das macht die Familie Malolepski so spannend.
Tochter Pia fand ihren Platz ganz vorne im Scheinwerferlicht
Pia Malo, geboren am 14. Mai 1982, stand schon früh dort, wo ihr Vater seit Jahrzehnten zu Hause ist: auf der Bühne. Bereits als Kind durfte sie immer wieder mit Olaf der Flipper auftreten und sammelte so erste Erfahrungen im Rampenlicht. Aus diesen frühen Momenten entwickelte sich später eine eigene Karriere, die sie Schritt für Schritt selbst aufbaute.
Mit Songs wie „Du tust mir gut“, „Lieben heißt verzeih’n“ oder „Ich würd‘ dich gerne wiedersehn“ machte sie sich in der Schlagerszene einen Namen. Längst ist sie nicht mehr nur „die Tochter von“, sondern eine eigenständige Künstlerin mit eigener Fangemeinde. Trotzdem sorgt es bis heute für besondere Momente, wenn Vater und Tochter gemeinsam auftreten. Dann wird nicht nur ihre musikalische Verbindung spürbar, sondern auch die enge Beziehung, die beide miteinander verbindet.
Olaf spricht mit sichtbarem Stolz über den Weg seiner Tochter
Gerade weil Pia ihren Weg im Musikgeschäft selbst gegangen ist, scheint Olaf der Flipper besonders stolz auf sie zu sein. Denn auch wenn ihr berühmter Nachname ihr Aufmerksamkeit verschafft haben mag, musste sie sich ihren Platz in der Branche am Ende allein sichern. Genau das imponiert ihm offenbar sehr.
Im Gespräch mit dem MDR sagte er über seine Tochter: „Sie hat sich ihren Platz ganz allein erarbeitet – das macht mich glücklich.“ Dieser Satz zeigt, wie sehr ihn ihr Werdegang berührt. Es geht ihm dabei offenbar nicht nur um Erfolg, sondern vor allem um die Tatsache, dass Pia sich mit eigener Leistung behauptet hat.
Dass beide bis heute gemeinsam musizieren, verleiht ihrer Beziehung noch eine zusätzliche Tiefe. Bei ihren Auftritten wird deutlich, dass sie nicht nur familiär eng verbunden sind, sondern sich auch künstlerisch bestens ergänzen. Genau das macht ihre gemeinsamen Momente für Fans so besonders.
Sohn Sven entschied sich ganz bewusst gegen die große Bühne

Während Pia das Leben im Rampenlicht liebt, schlug Sven Malolepski einen völlig anderen Weg ein. Der 1974 geborene Sohn von Olaf der Flipper wuchs zwar ebenfalls mit Musik auf, entschied sich aber früh dafür, nicht selbst ins Zentrum der Öffentlichkeit zu treten. Stattdessen zog es ihn in eine andere berufliche Richtung.
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Pforzheim arbeitete er erfolgreich in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Damit setzte er auf ein Leben, das deutlich ruhiger wirkt als der Alltag eines Schlagerstars. Ganz losgelassen hat ihn die Musikwelt trotzdem nie. Immer wieder unterstützte Sven seinen Vater bei organisatorischen Projekten und bewies dabei offenbar ein gutes Gespür für die Branche.
So blieb er der musikalischen Welt eng verbunden – nur eben lieber hinter den Kulissen. Gerade dieser stille Weg zeigt, wie unterschiedlich sich zwei Geschwister entwickeln können, obwohl sie aus demselben Umfeld stammen.
Auch privat hat Olaf durch seinen Sohn längst eine neue Rolle bekommen
Nicht nur beruflich hat Sven sein eigenes Leben aufgebaut, auch privat ist er längst angekommen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern: Yuma und Mayla. Damit bekam Olaf der Flipper vor einiger Zeit noch einen ganz neuen Titel, der ihm offenbar mindestens genauso viel bedeutet wie seine Karriere: Opa.
Für viele Stars ist das Familienleben oft nur ein kleiner Teil ihres öffentlichen Bildes. Bei Olaf scheint das anders zu sein. Gerade seine Rolle als Großvater wirkt für ihn besonders wichtig und emotional. Denn mit seinen Enkelinnen verbindet ihn sogar mehr als nur die Familie – auch die Musik spielt zwischen den Generationen eine Rolle.
Dadurch wird deutlich, dass sich in der Familie Malolepski vieles um Zusammenhalt, Nähe und Kreativität dreht. Musik ist dort offenbar nicht nur Beruf oder Hobby, sondern etwas, das alle auf ganz natürliche Weise miteinander verbindet.
Mit seinen Enkelinnen erlebt Olaf noch einmal ganz besondere Momente
Yuma und Mayla zeigen schon in jungen Jahren, dass auch sie die Musik offenbar im Blut haben. Die beiden Enkelinnen traten mit ihrem berühmten Opa sogar bereits gemeinsam in Erscheinung. Zusammen nahmen sie ein Weihnachtslied auf – ein Moment, der für Olaf der Flipper spürbar etwas ganz Besonderes war.
Entsprechend emotional sprach er darüber: „Mit meinen Enkelinnen Musik zu machen, war pure Freude. Das ist ein Geschenk des Lebens.“ Genau diese Worte zeigen, wie viel ihm solche familiären Augenblicke bedeuten. Es sind offenbar nicht die großen Hallen oder der Applaus allein, die ihn erfüllen, sondern vor allem die gemeinsamen Erlebnisse mit seinen Liebsten.
Ob Yuma und Mayla eines Tages selbst den Weg in die Schlagerwelt finden, ist noch offen. Sicher ist jedoch schon jetzt, dass die Musik in dieser Familie tief verwurzelt ist. Und genau deshalb wirkt die Geschichte von Olaf der Flipper heute größer als nur die eines Stars – sie ist längst auch die Geschichte einer ganzen Musikfamilie.