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Die Kinder von Costa Cordalis: Was wurde aus Eva, Kiki und Lucas Cordalis?

17.03.2026, 10:23 Uhr

Über fünf Jahre nach dem Tod von Costa Cordalis ist sein musikalisches Erbe lebendiger denn je – nur verteilt es sich heute auf drei sehr unterschiedliche Lebensentwürfe seiner Kinder. Welche Wege Eva, Kiki und Lucas 2026 gehen, zeigt unsere Familienschau.

Ein Verlust, der bis heute nachwirkt

IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Als Costa Cordalis im Jahr 2019 im Alter von 75 Jahren an Organversagen verstarb, verlor die Schlagerwelt eine echte Legende. Mit Hits wie „Anita“ prägte er über Jahrzehnte hinweg Generationen und wurde für viele Fans zu einem festen Bestandteil ihrer musikalischen Erinnerungen. Doch hinter dem erfolgreichen Künstler stand auch ein Familienmensch, der sein Leben eng mit seinen Liebsten teilte.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Ingrid zog Costa drei Kinder groß: Lucas, Kiki und Eva. Für sie war er nicht nur ein Star, sondern vor allem Vater. Seit seinem Tod gehen die drei ganz unterschiedliche Wege, um das Andenken an ihn lebendig zu halten. Und genau darin zeigt sich, wie vielfältig sein Einfluss bis heute weiterwirkt.

Lucas Cordalis steht weiterhin im Rampenlicht

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Von den drei Geschwistern ist Lucas Cordalis heute zweifellos der bekannteste. Er ist längst selbst Teil der Unterhaltungsbranche geworden und hat sich als Sänger sowie Produzent etabliert. Dabei tritt er immer wieder in die Fußstapfen seines berühmten Vaters – sowohl musikalisch als auch in seiner öffentlichen Präsenz.

Privat hat Lucas ebenfalls sein Glück gefunden. Gemeinsam mit TV-Star Daniela Katzenberger führt er ein Familienleben, das viele Fans regelmäßig über Social Media oder Fernsehsendungen mitverfolgen können. Tochter Sophia steht dabei im Mittelpunkt ihres Alltags und sorgt immer wieder für emotionale Einblicke.

Doch Lucas sieht sich nicht nur als Entertainer, sondern auch als Bewahrer eines Erbes. Ob auf der Bühne, im Fernsehen oder als Teil des Schlager-Projekts „Drews Cordalis Petry“ – er zeigt immer wieder, wie stark die Verbindung zu seinem Vater geblieben ist.

Zwischen Familie und Vermächtnis wächst seine Verantwortung

IMAGO / APress
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Mit jedem Auftritt wird deutlicher, dass Lucas Cordalis nicht einfach nur seine eigene Karriere verfolgt. Vielmehr trägt er auch eine gewisse Verantwortung, das musikalische Erbe seines Vaters weiterzuführen. Gerade bei gemeinsamen Projekten oder Auftritten, die an Costa erinnern, wird diese Verbindung besonders sichtbar.

Auch Formate wie das Dschungelcamp oder andere TV-Shows haben dazu beigetragen, dass Lucas einem breiten Publikum präsent bleibt. Doch hinter der öffentlichen Figur steckt immer auch der Sohn, der den Verlust verarbeitet und gleichzeitig die Erinnerung wachhält.

Diese doppelte Rolle – Künstler und Bewahrer – macht seinen Weg besonders. Während viele ihn aus der Unterhaltung kennen, sehen Fans in ihm zugleich eine Brücke zu Costa Cordalis. Und genau das verleiht seinem Auftreten eine zusätzliche emotionale Tiefe.

Kiki Cordalis folgt einem ganz eigenen Weg

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Ganz anders gestaltet sich das Leben von Angeliki Cordalis, die von allen nur „Kiki“ genannt wird. Auch sie hat sich der Musik verschrieben – allerdings fernab des klassischen Schlagergeschäfts. Statt großer Bühnen und greller Scheinwerfer setzt sie auf einen sehr persönlichen Zugang.

Kiki beschreibt ihre Musik selbst als „Seelengesang“. Für sie geht es weniger um Charts oder Bekanntheit, sondern darum, Emotionen zu transportieren und Menschen auf einer tieferen Ebene zu erreichen. Mit ihrer Single „Bon Voyage“ konnte sie bereits erste Aufmerksamkeit gewinnen.

Ihr Fokus liegt dabei klar auf Spiritualität. Während andere Künstler den schnellen Erfolg suchen, scheint Kiki eher nach innerer Erfüllung zu streben. Genau das unterscheidet sie deutlich von ihrem Bruder – und zeigt gleichzeitig, wie unterschiedlich die Wege innerhalb einer Familie verlaufen können.

Zwischen Musik und Spiritualität findet sie ihre eigene Stimme

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Kikis Ansatz wirkt auf viele fast wie ein Gegenentwurf zur klassischen Musikbranche. Sie sucht nicht den großen Applaus, sondern die Verbindung zu sich selbst und ihrem Publikum auf einer emotionalen Ebene. Diese Haltung spiegelt sich auch in ihren Projekten wider, an denen sie aktuell arbeitet.

Dabei bleibt sie bewusst im Hintergrund und verzichtet weitgehend auf große mediale Inszenierungen. Für sie scheint es wichtiger zu sein, authentisch zu bleiben, statt sich dem Druck der Öffentlichkeit zu beugen. Gerade dadurch hebt sie sich von vielen anderen Künstlern ab.

In gewisser Weise führt auch sie das Erbe ihres Vaters weiter – nur eben auf eine völlig andere Art. Während Costa Cordalis die Massen begeisterte, sucht Kiki eher den direkten Zugang zur Seele. Und genau darin liegt ihre ganz eigene Stärke.

Eva Cordalis meidet bewusst das Rampenlicht

 IMAGO / Andre Lenthe
IMAGO / Andre Lenthe

Die dritte im Bunde, Eva Cordalis, hat sich für einen noch ruhigeren Weg entschieden. Über ihr Leben ist vergleichsweise wenig bekannt, denn sie hält sich konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Anders als ihre Geschwister sucht sie weder die Bühne noch die mediale Aufmerksamkeit.

Dennoch ist sie Teil der Familie und taucht hin und wieder bei besonderen Anlässen auf. So wurde sie beispielsweise 2019 gemeinsam mit Lucas beim Schlagermove in Hamburg gesehen. Solche seltenen Auftritte zeigen, dass sie weiterhin eng mit ihren Geschwistern verbunden ist.

Ihr Lebensstil wirkt bewusst gewählt. Während Lucas und Kiki ihre eigenen Wege in der Öffentlichkeit oder in kreativen Bereichen gehen, hat Eva offenbar entschieden, ihr Leben privat zu halten. Auch das ist eine Form, mit dem Vermächtnis ihres Vaters umzugehen – leise, aber nicht weniger bedeutsam.

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